Der Deutsche Mieterbund gibt bekanntlich für jedes Jahr einen Betriebskostenspiegel heraus. Auch der Betriebskostenspiegel für das Jahr 2015 wurde wieder veröffentlicht.

Daten für die Aufstellung

Dem neuen Betriebskostenspiegel liegen tausende von Betriebskostenabrechnungen aus ganz Deutschland zugrunde. Die Daten aus diesen Abrechnungen beziehen sich auf fast 12 Millionen Quadratmeter Mietwohnungsfläche, sodass eine umfassende und repräsentative Aussage zur Durchschnittshöhe von Betriebskosten in Deutschland möglich ist. Aus dem Betriebskostenspiegel 2015 für Deutschlandist dann der Betriebskostenspiegel Baden-Württemberg 2015 herrausgerechnet.

Betriebskostenspiegel 2015

Betriebskostenspiegel BW 2015

Betriebskostenspiegel Baden-Württemberg 2015

Ziel ist Transparenz und Vergleichbarkeit

Ziel des Betriebskostenspiegels ist es, Transparenz und Vergleichbarkeit sowohl für Wohnungssuchende als auch für die mehr als 21 Millionen Haushalte herzustellen, die jährlich Betriebskostenabrechnungen erhalten. Gleichzeitig soll der Betriebskostenspiegel Anhaltspunkte für eine Überprüfung der Abrechnung nach Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten liefern und Hinweise geben, wo Einsparmöglichkeiten existieren und Maßnahmen eingeleitet werden sollten, um überhöhte Betriebskosten zu reduzieren.

Keine Überprüfung der eigenen Abrechnung

Für die Mieter ist es wichtig zu wissen, dass mit Hilfe des Betriebskostenspiegels keine verbindlichen Überprüfungen der Abrechnungen oder der einzelnen Kostenhöhen durchgeführt werden können. Abweichungen von den Durchschnittswerten des Betriebskostenspiegels können aber Anlass sein, einzelne Kostenpositionen genauer zu überprüfen, vor allem dann, wenn es sich um deutlich höhere Abweichungen handelt. Wir als Mieterverein stehen insofern mit Rat und Tat zur Seite.